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Es wird Zeit das der Frühling nach Hamburg kommt

Vivian 7. Februar 2009

Angesichts der nassen, kalten Wintertage die jetzt schon viel zu lange dauern wird es wirklich Zeit, dass der Frühling nach Hamburg kommt.

Am Hafen oder an der Alster entlangzuspazieren, in den Stadtpark gehen oder selbst der abendliche Kietzbummel ist einfach schöner wenn man dabei nicht mit dem Friesennerz rumlaufen muss.

Aber seht selbst - Hamburg der Film :)

Hamburger eLearning Magazin

Markus 13. Januar 2009

Hamburger eLearning Magazin An der Uni Hamburg wird das Thema eLearning in vielen Bereichen immer wichtiger.  Um sich einen Überblick zu verschaffen, was in Sachen elektronischer Wissensvermittlung in den verschiedenen Fachbereichen so passiert, bietet sich die Lektüre des neu herausgegebenen Hamburger eLearning Magazins an. Ab sofort berichtet das Zentrale eLearning-Büro (ZeB) der Universität Hamburg einmal pro Semester über entsprechende eLearning-Aktivitäten.

Heft Nr. 01 hat einen Umfang von 36 Seiten. Es steht unter dem Titel «Seminare ans Netz» und kann im Format PDF kostenlos heruntergeladen werden (Download).

Auf Seite 9 berichtet zum Beispiel Anne Christensen von der StaBi Hamburg über das Katalog 2.0-Projekt beluga der Hamburger Bibliotheken: «Immer beta, immer partizipativ. Die Rechercheplattform beluga»:
Beluga - Katalog 2.0

beluga soll eine Brücke schlagen zwischen bibliothekarischen Katalogen und Datenbanken einerseits und den Lernmanagementsystemen der Hamburger Universitäten andererseits. Die dafür notwendigen Schnittstellen werden es außerdem erlauben, Literaturlisten auch in anderen Zusammenhängen weiter zu verwenden. Ganz konkret wird hier mit der Fachcommunity „life“ an der Fakultät für Erziehungswissenschaft, Psychologie und Bewegungswissenschaft zusammengearbeitet, um die persönlichen Profile innerhalb der Plattform mit Angaben zu Lieblingsbüchern und Literatur zu aktuellen Themen in Studium und Lehre anzureichern.

Oder - um nur eines der weiteren Beispiele zu nennen - auf Seite 19 gibt die Historikerin Dr. Sabine Panzram Einblick in das «Hauptseminar ‘Alte Geschichte’ – ‘Leben und Wohnen in einer römischen Stadt’»:

Alte Geschichte – Leben und Wohnen in einer römischen Stadt

Ziel des Projektes war es, die „Neuen Medien“ in die „Alte Geschichte“ zu bringen - also den Studierenden die Möglichkeit zu geben, das von mir abgehaltene Hauptseminar, welches im Umfang von zwei Semesterwochenstunden in den Themenkomplex „Leben und Wohnen in einer römischen Stadt“ einführt, in Form einer so genannten „digitalen Hausarbeit“ (mit Adobe Presenter vertonte Powerpoint-Präsentation) abzuschließen.
Erarbeitet werden sollten im Verlauf des Wintersemesters die entscheidenden Konstituenten römischer Herrschaftspraxis von der Republik bis in die Spätantike, exemplarisch, im Westen wie im Osten des Imperium Romanum: Stadtplanung und Wohnkultur, die Ausbreitung des „Roman Way of Life“ im Sinne einer städtischen Kultur als Lebensstil.

Weitere Themen: Blended-Learning in der kriminologischen Forschung, Entwicklung eines Programms zur automatisierten Erstellung von eLearning-Kursen, Netzwerk Schiffs- und Meerestechnik und vieles mehr. Finde es ganz spannend zu sehen, wie in den unterschiedlichsten Fachbereichen ganz praktisch versucht wird, das Studium durch sinnvolle eLearning-Anwendungen anzureichern. Ein Blick in das Heft lohnt sich auf jeden Fall.

Ein Museum für Die Schlumper

Nils 9. Januar 2009

Karl-Ulrich Iden, Hammaburg 89

Es gibt viele Künstler in Hamburg — keine Frage. Manche sind aber so außergewöhnlich, dass man doch mal einen genaueren Blick drauf werfen muss. Schon mal etwas von Art Brut gehört? Vermutlich nicht, dabei ist das eine Form der Kunst, die schon lange praktiziert wird und mittlerweile auch in der internationalen Kunstszene Beachtung findet. Hamburg hat eine wichtige, eine große Art Brut-Werkstatt. Hier arbeiten Menschen mit (meist) psychischer Erkrankung. Die Künstler haben sich “die Kunst” oft autodidaktisch beigebracht. Heraus kommt eine andere Kunst, als wir sie aus den Galerien und Museen kennen.

Museen ist das Stichwort: Wie bereits erwähnt, hat Hamburg eine große Art Brut-Werkstatt und das schon seit über 20 Jahren. Die Künstler-Gruppe nennt sich “Die Schlumper”, da das erste Atelier in der Straße “Beim Schlump” war. Seit 1993 gibt es das in Deutschland einzigartige Programm “Schlumper von Beruf”. Die 22 Künstler, die teilweise jede freie Minute im Atelier verbringen und z.B. malen, zeichnen oder bildhauen, bekommen für ihre Arbeit monatlich ein Gehalt. Ein, so finde ich, wichtiger Aspekt, der den Kunstschaffenden das Gefühl gibt, dass sie nicht einfach nur “Gestaltherapie” machen. Ihre Arbeit ist echte Arbeit, für die sie einen Lohn bekommen. Ihre Kunstwerke werden verkauft, wovon u.a. ihr Gehalt bezahlt wird. Ganz wie bei den “normalen Künstlern”, also ein Stück Normalität.

Zurück zum Museum. Die Schlumper sind enorm produktiv, nicht jedes Kunststück wird verkauft. Deshalb ist ein Museum in Planung. Über 5.000 Kunstwerke warten darauf, einer breiten Öffentlichkeit gezeigt zu werden. Als Standort ist Hamburgs ältestes Schulgebäude in die engere Wahl gekommen. In der Thedestraße 101 soll dieses einmalige Museum entstehen.

Derzeit gehört das Gebäude einer Investmentgruppe. Das Gebäude aus dem Jahr 1886 muss angekauft und saniert werden. Dann kann der Ausbau zum Museum stattfinden. Die Kosten belaufen sich auf 2,3 Millionen Euro, die Die Schlumper selber aufbringen müssen. Derzeit gibt es keine Unterstützung durch Mäzenen oder die Stadt Hamburg. Was sehr schade ist, immerhin bekäme die Stadt ein einzigartiges Museum! Vielleicht finden sich ja doch noch spendenfreudige Hamburger? So eine Chance dürften sich die Hamburger eigentlich nicht durch die Lappen gehen lassen.

Für weitere Informationen zum geplanten Museum, den Künstlern und dem Spendenkonto, schauen Sie einfach auf die Seite der Schlumper. Einen interessanten Bericht über die Künstlergruppe findet man beim Stern oder auch beim Spiegel. Hier gibt es außerdem ein Video zu der Gruppe zu sehen.

Kleines Bloggertreffen auf der Cap San Diego

cembasman 8. November 2008

Das Arbeiten und Leben in Hamburg ist schön. Spätnachmittags auf dem Oberdeck der Cap San Diego im Hamburger Hafen bei subtropischen Temperaturen. Von links nach rechts waren dabei Svensonsan, Beatrice Föhles, Jovelstefan, ich, Bosch (der übrigens auch fleissig fotografiert hat), Picki, Annika Schmidtsdorff, sowie eine mir noch unbekannte schöne Blonde ihre Kollegin Claudia Dittrich und Tobias Worzyk vom Open Coffee Club Hamburg. Der Fotograf dieser stimmungsvollen Aufnahme war freundlicherweise Markus Trapp. Anschliessend haben wir dann bei den Online-Kapitänen von Hamburg@work gefeiert. Ich hatte danach selbst an Land noch einen leicht wiegenden Gang.

Update: Und hier sind die Fotos von Bosch. Übrigens, so sieht der Fotograf Markus aus. Und endlich auch mal ein anständiges Bild von mir!