Archiv für das Tag 'handwerkskammer'

Für Gründer deren Tag ihnen

Nils 17. Februar 2009

Hinweisaufkleber in der S-Bahn für den Gründertag 2009 in Hamburg

Also prinzipiell ist es natürlich schon toll, dass ein großes Dorf eine große Stadt wie Hamburg es jedes Jahr schafft, den so genannten Gründertag auszurichten. Auch in diesem Jahr findet die Informationsveranstaltung für alle Gründerinnen und Gründer aus Hamburg statt. Am 28. Februar öffnet sich das Tor für jeden Interessierten in der Handwerkskammer, Holstenwall 12. Handelskammer Hamburg, Handwerkskammer Hamburg, die H.E.I. Hamburger Initiative für Existenzgründungen und Innovationen sowie der Partner HypoVereinsbank Team Concept richten den “Hamburger Gründertag” aus. In fünf Räumen kann man sich von 10 bis 17 Uhr Vorträge von Profis anhören. Da kann man sich Informationen zu Themen wie Franchise-Systemen, Gründungsfinanzierung mit öffentlichen Mitteln, Arbeitsrecht, Steuerrecht o.a. anhören. Fein. Für 15 Euro (ermäßigt 10) ist man dabei.

Mein — kostenloser — Tipp für alle Existenzgründer lautet: Eignet Euch die deutsche Sprache an, in diesem Fall die Grammatik! Das macht einen besseren Eindruck. Die Jungs und Mädels, die den S-Bahn-Aufkleber für den Gründertag entwickelt haben, die sind nämlich nicht der hiesigen Grammatik kund. Mal wieder.

Was prangt da unten links in der Ecke? Man möge eine bestimmte Telefonnummer anrufen, um Info’s zu bekommen? Infos? Hallo? — Mensch, die Werber müssen es trotz Finanzkrise aber dicke haben, dass die so mit dem Apostroph um sich schmeißen … Freund Duden sagt zu dem typischen Werbefuzzi-”Problem” übrigens:

In|fo, die; -, -s (ugs. kurz für Information)

Da gehört kein Apostroph hin! Liebe Gründerinnen und Gründer, wenn Ihr also den Schritt in die Selbstständigkeit wagt und Euer Geschäft in Schwung kommen soll, dann ist Werbung eine gute Methode, um auf sich aufmerksam zu machen. Nehmt aber bloß nicht die Werbeagentur, die die Stadt Hamburg nimmt. Dort wird man nur so mit fehlerhaften Apostrophen bombardiert … Oder sind das gar stadteigene Werbe-Analphabeten?